Länderdaten
Italien
Offizieller Name Italienische Republik
Geographische Lage Europa
8º O - 19º O / 36º N - 47º N
Geschichtliches Gründungsjahr -753
Politisch abhängig von Vereinigung des Staates 1861
Einwohner/Staat 57.998.400 Einwohner
Hauptstadt Rom
12º 29' O 41º 53' N
2 800 000 Einwohner
Grösste Stadt Rom (2.800.000 Einwohner)
Amtssprache Italienisch, Deutsch (regional), Französisch (regional), Slowenisch (regional)
Codes IT, ITA, www.*.it
Landesgrenze gesamt 1.932 km
Gesamtfläche 301.230 qkm
Landfläche 294.020 qkm
Wasserfläche 7.210 qkm
Küstenlinie 7.600 km
Angrenzende Länder Österreich 430 km, Frankreich 488 km, Vatikanstaat 3,2 km, San Marino 39 km, Slowenien 232 km, Schweiz 740 km
Tiefster Punkt Mittelmeer 0 m
Höchster Punkt Mont Blanc de Courmayeur 4,748 m (Nebengipfel Mont Blanc)
Währung 1 Euro = 1.936,27 Lit, 1 Italienische Lira (Lit) = 100 Centesimi
Unabhängigkeit 17 März 1861 wird das Königreich von Italien proklamiert
Nationalfeiertage 25. April (Tag der Befreiung), 2. Juni (Gründungstag der Republik im Jahre 1946)
Zeitverschiebung 0 Stunden (zu Deutschland)
Religionen Christen 83,0 %, Konfessionslose 16,0 %, Sonstige 1,0 %
Ethnische Gruppen Italiener 94,0 %, Sonstige 6,0 %
Adjektiv Italienisch
Bewohner Italiener
Bewohnerin Italienerin
UNO-Mitgliedschaft seit 1955
andere Organisationen Europäische Union seit 1957
Alle Angaben ohne Gewähr, Stand: 2012

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Landbeschreibung

Italien Italien gliedert sich in die italienischen Alpen, die norditalienische Tiefebene, die eigentliche Apenninenhalbinsel und zahlreiche Inseln. Sizilien, Sardinien, Elba, Ischia, Capri und die Liparischen Inseln, mit dem aktiven Vulkan Stromboli, sind wohl die bekanntesten.
Im Norden sind die Städte Venedig, Florenz, Mailand und Turin die Touristenmagnete. In der Region Piemonte und Val d’ Aosta liegen einige der höchsten Berge und schönsten Skigebiete Europas. Seen, wie der Lago Maggiore, der Comer- oder der Gardasee haben ihr eigenes Gepräge in Tradition und Lebensart und der riesige Fluss Po durchschneidet Oberitalien mit seinen Flachen Ufern.
Dieser Landschaft entstammt Guiseppe Verdi, hier spielen die Geschichten von Don Camillo und Peppone und hier entstanden die Instrumente eines Antonio Strativari.

Mittelitalien wird bestimmt von der Toskana. Die Region Marche, zwischen den Apenninen und der Adria gelegen, ist ein Bergland mit Flüssen und kleinen, fruchtbaren Ebenen.

Die gebirgigen Regionen der Abruzzen grenzen im Norden an die Marche. Das südlich der Abruzzen gelegene Molise grenzt im Süden an Puglia. Lazio und Campania liegen am Tyrrhenischen Meer und bilden die westliche Grenze. Umbrien, das »grüne Herz Italiens«, besteht aus Hügeln und weiten Ebenen.

Und dann ist da Rom, die Stadt der Päpste, die „Ewige Stadt“, eine Keimzelle der Menschheitsgeschichte, einst Zentrum eines Weltreichs. Ein Universum an Bauwerken und geschichtlichen Zeugnissen ist hier zu bewundern.

Süditalien reicht von Baia Domizia bis hin zum Golf von Neapel und zieht sich an der felsigen Küste entlang bis zur Grenze nach Kalabrien hin. Hier sind atemberaubende Ausblicke auf das Mittelmeer alltäglich, hier ist das wahre Temperament Italiens zu Hause.
Nicht nur die Menschen haben Temperament – auch die Natur. Aktive Vulkane wie der Vesuv, der seit der Vernichtung von Pompeji und Herculaneum immer wieder von sich reden machte. Auf Sizilien wütet seit Jahren der Ätna mit einer Reihe von mehrmonatigen Eruptionen und schließlich ist der Stromboli der Inbegriff des daueraktiven Vulkans.

Die Inseln Capri, Ischia und Procida im Tyrrhenischen Meer gehören zur Campania. In Apulien prägen vulkanische Hügel und abgelegene Sümpfe das Landschaftsbild. Kalabrien, die »Stiefelspitze«, ist waldreich und dünn besiedelt.