Wirtschaft
Bolivien
Bruttoinlandsprodukt (BIP)

nach Kaufkraftparität

51,46 Milliarden US$ (2011) (Position: 92)

offizieller Wechselkurs

24,4 Milliarden US$ (2011)

reale Wachstums- /Steigerungsrate

5,1% (2011) (Position: 67)

pro Kopf (PPP)

4.800 US$ (2011) (Position: 153)

nach Wirtschaftszweigen

Landwirtschaft: 10%
Industrie: 40%
Dienstleistung: 50% (2011)
Erwerbstätige Bevölkerung

4,689 Millionen (2011) (Position: 81)

nach Tätigkeit

Landwirtschaft: 32%
Industrie: 20%
Dienstleistungen: 48% (2006)

Arbeitslosenquote

5,5% (2011) (Position: 56)

Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze



51,30%

Haushaltseinkommen bzw. Vebrauch in Prozentanteilen


Niedrigste: 1%
Höchste: 45,4% (2007)
Verteilung des Familieneinkommens


58,2 (2009)
Inflationsrate (Verbraucherpreise)



6,9% (2011) (Position: 156)

Investition (brutto fixiert)



0,8% vom BIP (2011) (Position: 37)

Budget/Kostenrahmen

Einnahmen: 10,84 Milliarden US$
Ausgaben: 10,65 Milliarden US$ (2011)

Staatsschulden

36,6% vom BIP (2011) (Position: 85)

Steuereinnahmen

44,4% vom BIP (2011) (Position: 28)

Industrielle Produktion Wachstumsrate

3,6% (2010) (Position: 86)


Elektrizität
Produktion

6,611 Milliarden kWh (2010) (Position: 105)

Verbrauch

6,301 Milliarden kWh (2010) (Position: 105)

Exporte

0 kWh (2009)

Importe

0 kWh (2010)

Öl
Produktion

44.660 Barrel/Tag (2010) (Position: 65)

Verbrauch

44.430 Barrel/Tag (2010) (Position: 102)

Exporte

5.621 Barrel/Tag (2010) (Position: 102)

Importe

17.330 Barrel/Tag (2010) (Position: 120)

Reserven

465 Millionen Barrel (2010) (Position: 51)

Erdgas
Produktion

14,73 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 36)

Verbrauch

3,01 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 74)

Exporte

11,72 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 19)

Importe

0 Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 159)

Reserven

281,5 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 41)

Aktueller Kontostand

1,293 Milliarden US$ (2011) (Position: 44)

Exporte

9,109 Milliarden US$ (2011) (Position: 98)

Export-Partner

Brasilien 40%, USA 13,9%, Kolumbien 8,7%, Peru 6,3%, Japan 4,5%

Waren

Erdgas, Sojabohnen und Sojasaucenprodukte, rohes Petroleum, Zinkerz, Zinn

Importe / Einfuhren

7,613 Milliarden US$ (2011) (Position: 104)

Import-Partner

Brasilien 29,7%, Argentinien 17,6%, USA 10,8%, Chile 7,7%, Peru 7,3%

Waren

Erdölprodukte, Kunststoffe, Papier, Flugzeuge und deren Teile, zubereitete Lebensmittel, Autos, Insektizide, Soja

Reserven in Devisen und Gold



12,02 Milliarden US$ (2011) (Position: 69)

Verschuldung im Ausland

3,493 Milliarden US$ (2011) (Position: 128)

Barbestände in Banknoten und Münzen

4,91 Milliarden US$ (2011)

Allgemeiner Geldbestand

14,75 Milliarden US$ (2010)

Bestand an inländischen Krediten

8,781 Milliarden US$ (2011)

Banken Zinssatz

10,8% (2011) (Position: 89)

Marktwert öffentlich gehandelte Aktien

6,089 Milliarden US$ (2011) (Position: 89)

Bodennutzung

bebaubares Land 2,78%
ständige Ernten auf 0,19%
andere Landnutzung 97,03% (2005)
Landwirtschaftliche Produkte

Sojabohnen, Kaffee, Koka, Baumwolle, Korn, Zuckerrohr, Reis, Kartoffeln, Holz

Bewässerungsgebiet

1.500 qm2 (2003)
Erneuerbare Wasserreserven

622,5 km3 (2000)
Süßwasser

1,44 km3
(13%/7%/81%)
(inländisch / industriell / landwirtschaftlich)
Bodenschätze

Zinn, Erdgas, Petroleum, Zink, Wolfram, Antimon, Silber, Eisen, Blei, Gold, Bauholz, Wasserkraftanlagen

Industrien

Bergbau, Einschmelzen, Petroleum, Nahrung und Getränke, Tabak, Handwerk, Kleidung

Finanzjahr

Kalenderjahr

Alle Angaben ohne Gewähr
Stand: 2012 (wenn nichts anderes genannt)

Wirtschaft


Bolivien

Das Land befindet sich momentan im Wandel. So entwickelt sich der einstige Rohstofflieferant zu einem Produzenten moderner Endprodukte. Das Wirtschaftswachstum liegt seit Jahren bei knapp vier Prozent und die Inflationsrate unter neun Prozent. Bolivien hat außerordentliche Vorkommen an Gold und Silber, die in der Kolonialzeit der spanischen Krone ungeahnte Reichtümer bescherten und Tausende von Abenteurern anzogen. Nach Argentinien und Brasilien wird Erdgas geliefert, eine Gas-Pipeline nach Brasilien ist im Bau. Die Exporterlöse aus dem Erdgas liegen inzwischen bereits bei 13 Prozent der Gesamtexporte. Die Landwirtschaft baut hauptsächlich Südfrüchte, Getreide, Obst, Soja und Baumwolle an, die zum größten Teil exportiert werden. In der subtropischen Region wird Kaffee sehr guter Qualität geerntet. Weitere Bedeutung hat der Anbau von Edelhölzern, vor allem von Mahagoni. Auf den Hochebenen weiden Lamas und Alpakas, die Wolle in sehr guter Qualität liefern. Diese wird größtenteils im Land selbst zu feinen Strickwaren verarbeitet. Seit 1993 haben die Regierungen ehrgeizige Reformprogramme aufgestellt, um die Wirtschaft zu modernisieren und vor allem staatliche Unternehmen zu privatisieren. In den Sektoren Energie, Erdöl, Telekommunikation, Bergbau und Transport ist diese Privatisierung bereits abgeschlossen.
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