Wirtschaft
Bulgarien
Bruttoinlandsprodukt (BIP)

nach Kaufkraftparität

101,2 Milliarden US$ (2011) (Position: 71)

offizieller Wechselkurs

54,3 Milliarden US$ (2011)

reale Wachstums- /Steigerungsrate

2,2% (2011) (Position: 147)

pro Kopf (PPP)

13.500 US$ (2011) (Position: 91)

nach Wirtschaftszweigen

Landwirtschaft: 5,20%
Industrie: 30,60%
Dienstleistung: 64,2% (2011)
Erwerbstätige Bevölkerung

2,465 Millionen (2011) (Position: 112)

nach Tätigkeit

Landwirtschaft: 7,1%
Industrie: 35,2%
Dienstleistungen: 57,7% (2009)

Arbeitslosenquote

9,6% (2011) (Position: 107)

Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze



21,8% (2008)

Haushaltseinkommen bzw. Vebrauch in Prozentanteilen


Niedrigste: 2%
Höchste: 35,2% (2007)
Verteilung des Familieneinkommens


45,3 (2007)
Inflationsrate (Verbraucherpreise)



4% (2011) (Position: 98)

Investition (brutto fixiert)



-2,9% vom BIP (2011) (Position: 102)

Budget/Kostenrahmen

Einnahmen: 18,06 Milliarden US$
Ausgaben: 19,19 Milliarden US$ (2011)

Staatsschulden

17,5% vom BIP (2011) (Position: 113)

Steuereinnahmen

35,2% vom BIP (2011) (Position: 63)

Industrielle Produktion Wachstumsrate

5,9% (2011) (Position: 55)


Elektrizität
Produktion

34,31 Milliarden kWh (2009) (Position: 62)

Verbrauch

28,3 Milliarden kWh (2009) (Position: 63)

Exporte

7,735 Milliarden kWh (2009)

Importe

5,073 Milliarden kWh (2009)

Öl
Produktion

2.925 Barrel/Tag (2010) (Position: 102)

Verbrauch

91.000 Barrel/Tag (2010) (Position: 80)

Exporte

75.840 Barrel/Tag (2009) (Position: 69)

Importe

201.400 Barrel/Tag (2009) (Position: 48)

Reserven

15 Millionen Barrel (2010) (Position: 87)

Erdgas
Produktion

54 Millionen Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 82)

Verbrauch

2,62 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 78)

Exporte

0 Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 69)

Importe

2,48 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 43)

Reserven

5,663 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 92)

Aktueller Kontostand

283,3 Millionen US$ (2011) (Position: 52)

Exporte

26,08 Milliarden US$ (2011) (Position: 67)

Export-Partner

Italien 13,1%, Deutschland 11,6%, Türkei 9,3%, Belgien 6,1%, Griechenland 5,6%, USA 5,3%, Frankreich 4,9%

Waren

Kleidung, Fußbekleidung, Eisen und Stahl, Maschinenbau und Ausrüstung, Treibstoffe

Importe / Einfuhren

28,39 Milliarden US$ (2011) (Position: 65)

Import-Partner

Deutschland 15,1%, Italien 10,2%, Russland 7,9%, Griechenland 7,5%, Türkei 6,9%, Frankreich 4,4%

Waren

Maschinen und Ausrüstungen, Metalle und Erze, Chemikalien und Kunststoffe, Brennstoffe, Mineralien und Rohstoffen

Reserven in Devisen und Gold



17,68 Milliarden US$ (2011) (Position: 61)

Verschuldung im Ausland

39,28 Milliarden US$ (2011) (Position: 63)

Barbestände in Banknoten und Münzen

14,3 Milliarden US$ (2011)

Allgemeiner Geldbestand

40,46 Milliarden US$ (2011)

Bestand an inländischen Krediten

37,81 Milliarden US$ (2011)

Banken Zinssatz

10,2% (2011) (Position: 75)

Marktwert öffentlich gehandelte Aktien

7,276 Milliarden US$ (2010) (Position: 73)

Bodennutzung

bebaubares Land 29,94%
ständige Ernten auf 1,9%
andere Landnutzung 68,16% (2005)
Landwirtschaftliche Produkte

Gemüse, Früchte, Tabak, Vieh, Wein, Weizen, Gerste, Sonnenblumen, Zuckerrüben

Bewässerungsgebiet

1.020 qm2 (2003)
Erneuerbare Wasserreserven

19,4 km3 (2005)
Süßwasser

6,92 km3
(3%/78%/19%)
(inländisch / industriell / landwirtschaftlich)
Bodenschätze

Bauxit, Kupfer, Zink, Kohle, Bauholz, bebaubares Land

Industrien

Elektrizität, Gas und Wasser, Nahrung, Getränke und Tabak, Maschinenbau und Geräte, grundlegende Metalle, chemische Produkte, verfeinertes Petroleum, Kerntreibstoff

Finanzjahr

Kalenderjahr

Alle Angaben ohne Gewähr
Stand: 2012 (wenn nichts anderes genannt)

Wirtschaft


Bulgarien

Die industrielle Produktion in Bulgarien hat es schwer. Die traditionellen Märkte in Osteuropa haben kaum noch Kaufkraft. Rund 15 Prozent der Erwerbstätigen sind arbeitslos; die Löhne sind sehr niedrig. Auch die landwirtschaftliche Produktion hat stark nachgelassen. Längere Zeit erhoffte man sich viel vom Tourismus. Schon Ende der 50er Jahre nahmen deutsche Reiseveranstalter Bulgarien in ihr Programm auf. Nach zögerlichem Beginn - Bulgarien war immerhin einer der ersten Ostblockstaaten, der westlichen Touristen die Grenzen öffnete - kamen viele Familien in ihrem Urlaub nach Bulgarien - vor allem an die Schwarzmeerküste mit ihren Badeorten. Nach 1989, als sich die Grenzen nach Westen wirklich öffneten, begannen die Probleme. Der komplizierte Übergang von der kommunistischen Planwirtschaft zur freien Marktwirtschaft, vor allem aber die jahrelangen Unruhen im benachbarten Jugoslawien ließen die Besucherzahlen drastisch sinken.
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