Wirtschaft
Honduras
Bruttoinlandsprodukt (BIP)

nach Kaufkraftparität

35,6 Milliarden US$ (2011) (Position: 104)

offizieller Wechselkurs

17,3 Milliarden US$ (2011)

reale Wachstums- /Steigerungsrate

3,5% (2011) (Position: 116)

pro Kopf (PPP)

4.300 US$ (2011) (Position: 158)

nach Wirtschaftszweigen

Landwirtschaft: 12,60%
Industrie: 26,30%
Dienstleistung: 61,1% (2011)
Erwerbstätige Bevölkerung

3,461 Millionen (2011) (Position: 97)

nach Tätigkeit

Landwirtschaft: 39,2%
Industrie: 20,9%
Dienstleistungen: 39,8% (2005)

Arbeitslosenquote

4,8% (2011) (Position: 48)

Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze



65% (2010)

Haushaltseinkommen bzw. Vebrauch in Prozentanteilen


Niedrigste: 0,60%
Höchste: 43,8% (2007)
Verteilung des Familieneinkommens


57,7 (2007)
Inflationsrate (Verbraucherpreise)



7% (2011) (Position: 159)

Investition (brutto fixiert)



-4% vom BIP (2011) (Position: 127)

Budget/Kostenrahmen

Einnahmen: 3,007 Milliarden US$
Ausgaben: 3,692 Milliarden US$ (2011)

Staatsschulden

29,6% vom BIP (2011) (Position: 97)

Steuereinnahmen

17,4% vom BIP (2011) (Position: 176)

Industrielle Produktion Wachstumsrate

2,4% (2010) (Position: 114)


Elektrizität
Produktion

6,58 Milliarden kWh (2009) (Position: 106)

Verbrauch

6,54 Milliarden kWh (2009) (Position: 102)

Exporte

0 kWh (2009)

Importe

0 kWh (2009)

Öl
Produktion

0 Barrel/Tag (2010) (Position: 182)

Verbrauch

51.000 Barrel/Tag (2010) (Position: 96)

Exporte

5.114 Barrel/Tag (2009) (Position: 104)

Importe

53.630 Barrel/Tag (2009) (Position: 84)

Reserven

0 Barrel (2010) (Position: 142)

Erdgas
Produktion

0 Kubikmeter (cbm) (2009) (Position: 193)

Verbrauch

0 Kubikmeter (cbm) (2009) (Position: 188)

Exporte

0 Kubikmeter (cbm) (2009) (Position: 113)

Importe

0 Kubikmeter (cbm) (2009) (Position: 204)

Reserven

0 Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 187)

Aktueller Kontostand

- 1,248 Milliarden US$ (2011) (Position: 129)

Exporte

6,839 Milliarden US$ (2011) (Position: 106)

Export-Partner

USA 54,4%, El Salvador 8,1%, Deutschland 5,9%, Guatemala 5,4%

Waren

Kaffee, Garnele, Bananen, Gold, Palmöl, Obst, Hummer, Holz

Importe / Einfuhren

10,04 Milliarden US$ (2011) (Position: 96)

Import-Partner

USA 37,5%, Guatemala 6,9%, Mexiko 5,4%, Costa Rica 4,3%, El Salvador 4%

Waren

Maschinen und Ausrüstungen Transportwesen, Industrie-Rohstoffe, chemische Erzeugnisse, Brennstoffe, Nahrungsmittel

Reserven in Devisen und Gold



3,127 Milliarden US$ (2011) (Position: 101)

Verschuldung im Ausland

3,955 Milliarden US$ (2011) (Position: 123)

Barbestände in Banknoten und Münzen

2,291 Milliarden US$ (2011)

Allgemeiner Geldbestand

8,125 Milliarden US$ (2010)

Bestand an inländischen Krediten

8,853 Milliarden US$ (2011)

Banken Zinssatz

18,1% (2011) (Position: 24)

Marktwert öffentlich gehandelte Aktien

k.A. (Position: k.A.)

Bodennutzung

bebaubares Land 9,53%
ständige Ernten auf 3,21%
andere Landnutzung 87,26% (2005)
Landwirtschaftliche Produkte

Bananen, Kaffee, Zitrusgewächs, Rindfleisch, Holz, Garnelen

Bewässerungsgebiet

800 qm2 (2003)
Erneuerbare Wasserreserven

95,9 km3 (2000)
Süßwasser

0,86 km3
(8%/12%/80%)
(inländisch / industriell / landwirtschaftlich)
Bodenschätze

Bauholz, Gold, Silber, Kupfer, Zink, Eisenerz, Antimon, Kohle, Fisch, Wasserkraftanlagen

Industrien

Zucker, Kaffee, Textilien, Kleidung, Holzprodukte

Finanzjahr

Kalenderjahr

Alle Angaben ohne Gewähr
Stand: 2012 (wenn nichts anderes genannt)

Wirtschaft


Honduras

Honduras ist ein Agrarland. Drei Viertel der Bevölkerung arbeiten in der Landwirtschaft im großflächigen Plantagenanbau. Bananen, Kaffee, Holz, Zucker und Fleisch sind dabei die Hauptdevisenbringer. Der Anteil der Bananen am Gesamtexport beträgt 70 Prozent. Allerdings wird nur eine Sorte ausgeführt, die Tischbanane. Die hervorragenden Arten zum Dünsten und Kochen finden in Europa keine Abnehmer. Diese hochgradige Monokultur ist für die Wirtschaft des Landes nicht ungefährlich. Die reichen Bodenschätze des Landes (Gold, Silber, Blei, Zink, Antimon, in kleineren Mengen Cadmium, Quecksilber, Kalkstein) sind wenig erschlossen. Das Hauptproblem ist in diesem Zusammenhang die schwierige Verkehrssituation, die in Honduras herrscht. Die honduranische Industrie erwirtschaftet nur etwa ein Viertel des Bruttosozialproduktes. Hauptzweige sind dabei die Pharma- und Zigarettenindustrie, Brauereien sowie Zucker- und Zementfabriken. In der Grenzregion zu Guatemala leben die letzten direkten Nachfahren der Maya. Auch sie üben einen Einfluss auf die Wirtschaft des Landes aus. Hauptsächlich stellen sie kunsthandwerkliche Produkte her und sind in der Landwirtschaft tätig. Die Regierung des Landes unternimmt in den letzten Jahren vermehrt Versuche, den Tourismus weiter auszubauen.
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