Wirtschaft
Malediven
Bruttoinlandsprodukt (BIP)

nach Kaufkraftparität

2,754 Milliarden US$ (2011) (Position: 178)

offizieller Wechselkurs

2,1 Milliarden US$ (2011)

reale Wachstums- /Steigerungsrate

6,5% (2011) (Position: 34)

pro Kopf (PPP)

8.400 US$ (2011) (Position: 119)

nach Wirtschaftszweigen

Landwirtschaft: 5,60%
Industrie: 16,90%
Dienstleistung: 77,5% (2009)
Erwerbstätige Bevölkerung

110.000 (2010) (Position: 182)

nach Tätigkeit

Landwirtschaft: 11%
Industrie: 23%
Dienstleistungen: 65% (2006)

Arbeitslosenquote

14,5% (2010) (Position: 145)

Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze



16% (2008)

Haushaltseinkommen bzw. Vebrauch in Prozentanteilen


Niedrigste: k.A.
Höchste: k.A.
Verteilung des Familieneinkommens


k.A.
Inflationsrate (Verbraucherpreise)



6% (2010) (Position: 140)

Investition (brutto fixiert)



-13,4% vom BIP (2010) (Position: 206)

Budget/Kostenrahmen

Einnahmen: 476 Millionen US$
Ausgaben: 758 Millionen US$ (2010)

Staatsschulden

k.A. (Position: k.A.)

Steuereinnahmen

22,7% vom BIP (2010) (Position: 136)

Industrielle Produktion Wachstumsrate

-0,9% (2004) (Position: 150)


Elektrizität
Produktion

542 Millionen kWh (2009) (Position: 158)

Verbrauch

542 Millionen kWh (2009) (Position: 161)

Exporte

0 kWh (2009)

Importe

0 kWh (2009)

Öl
Produktion

0 Barrel/Tag (2010) (Position: 196)

Verbrauch

6.000 Barrel/Tag (2010) (Position: 162)

Exporte

0 Barrel/Tag (2009) (Position: 175)

Importe

6.088 Barrel/Tag (2009) (Position: 149)

Reserven

0 Barrel (2010) (Position: 160)

Erdgas
Produktion

0 Kubikmeter (cbm) (2009) (Position: 96)

Verbrauch

0 Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 201)

Exporte

0 Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 140)

Importe

0 Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 91)

Reserven

0 Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 203)

Aktueller Kontostand

- 463 Millionen US$ (2010) (Position: 101)

Exporte

163 Millionen US$ (2009) (Position: 185)

Export-Partner

USA 26,5%, Thailand 23,5%, Sri Lanka 12,3%, Japan 11,7%, Vereinigtes Königreich 9,8%, Deutschland 4,9%

Waren

Fisch

Importe / Einfuhren

967 Millionen US$ (2009) (Position: 172)

Import-Partner

Singapur 24,9%, Sri Lanka 10,6%, VAE 10,3%, Indien 10,2%, Malaysia 7,6%, Bahrain 5,4%

Waren

Erdölerzeugnissen, Schiffe, Lebensmittel, Bekleidung, Zwischen- und Investitionsgüter

Reserven in Devisen und Gold



(Position: k.A.)

Verschuldung im Ausland

943 Millionen US$ (2010) (Position: 158)

Barbestände in Banknoten und Münzen

588 Millionen US$ (2010)

Allgemeiner Geldbestand

1,239 Milliarden US$ (2010)

Bestand an inländischen Krediten

1,548 Milliarden US$ (2008)

Banken Zinssatz

10,38% (2010) (Position: 62)

Marktwert öffentlich gehandelte Aktien

k.A. (Position: k.A.)

Bodennutzung

bebaubares Land 13,33%
ständige Ernten auf 30%
andere Landnutzung 56,67% (2005)
Landwirtschaftliche Produkte

Kokosnüsse, Korn, Süßkartoffeln, Fisch

Bewässerungsgebiet

k.A.
Erneuerbare Wasserreserven

0,03 km3 (1999)
Süßwasser

0,003 km3
(98%/2%/0%)
(inländisch / industriell / landwirtschaftlich)
Bodenschätze

Fisch

Industrien

Fischverarbeitung, Tourismus, Verschiffung, Bootsbau, Kokosnussverarbeitung, Kleidungsstücke, gewebte Matten, Seile, Handwerk, Koralle und Sand-Abbau

Finanzjahr

Kalenderjahr

Alle Angaben ohne Gewähr
Stand: 2012 (wenn nichts anderes genannt)

Wirtschaft


Malediven

Der Korallen-Boden der Inseln ist wenig fruchtbar. Die Bewohner pflanzen Hirse, Mais, Maniok, Süßkartoffeln und Zuckerrohr, doch Reis muss importiert werden. Die wichtigste Pflanze für den Export ist die Kokospalme, aus der man Kopra, Kokosfasern und Kokosnussöl gewinnt. Haupterwerbszweig ist die Fischerei, vor allem Thunfisch und Bonito werden gefangen. Die Fische werden dann meist getrocknet ("Maledive Fish") und nach Sri Lanka exportiert. Einiges Geld kommt durch die handwerkliche Herstellung von Garnen, Tuchen, Kokosmatten und Lackarbeiten herein, auch durch den Bau von Booten, bei dem die Malediver sehr geschickt sind. Inzwischen hat sich der Tourismus zum führenden Wirtschaftszweig des Landes entwickelt; Nachfrage besteht das ganze Jahr über, wobei sie in den europäischen Wintermonaten oft höher ist als das Bettenangebot. Dies hängt mit den generell sehr umweltschonenden Konzepten der Regierung zusammen, lediglich unbewohnte Inseln zu Ferieninseln oder Touristengebieten auszubauen. Die Zahl der Bungalows, die laut Bauvorschrift nur einstöckig sein dürfen, bleibt begrenzt und damit auch die Zahl der Touristen.
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